4.3 Kurzbeschreibung PROFIBUS DP, Leitung, Stecker
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Profibusleitung DP nach DIN 19245 |
9-polige SUB-D Steckergehäuse 90° abgewinkelt zum direkten |
9-polige SUB-D Steckergehäuse zur Vernetzung einzelner Stationen. |
PROFIBUS-DP (Prozess Feld Bus Dezentrale Peripherie) ist für den effizienten Datenaustausch in der Feldebene konzipiert. Hier kommunizieren die zentralen Automatisierungsgeräte, wie z. B. SPS/PC, über eine schnelle serielle Verbindung mit dezentralen Feldgeräten wie Antrieben, Ventilen und Frequenzumrichtern. Die Übertragung der Prozessdaten erfolgt zyklisch. Der PROFIBUS wird in Linienstruktur aufgebaut (bis zu 32 Teilnehmer möglich). Die Enden der Linien sind mit einem Abschlußwiderstand zu versehen. Die Daten des Profibusses werden über ein 2-adriges geschirmtes twisted pair Kabel mit RS485-Physik übertragen. Jeder Busteilnehmer hat an der DATA-A Leitung einen Pull Down Widerstand und an DATA-B einen Pull Up Widerstand von je 390 R. Die beiden Endteilnehmer müssen den Abschlußwiderstand zwischen DATA-A und DATA-B (220 R) eingeschaltet haben. Die Widerstände sind in den Steckverbindern integriert. Die Leitungslänge in einem Bussegment kann 400 m (500 kbit/s) und 100 m (12 Mbit/s) betragen. Als Anschlüsse kommen 9-polige D-SUB-Steckverbinder zum Einsatz.
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Technische Hauptmerkmale Profibusstecker:
Baudrate: 9,6 kbit/s ... 12 Mbit/s |
Belegung des 9pol. D-Sub Anschl.
Datenltg.A [RxD/TxD-N] (8) |
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Elektrische Eigenschaften der Leitung:
Betriebsspannung (Spitzenspannung): * 100 V |
Andere benötigte Schnittstellen |
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MPI/DP zur Kommunikation mit der SPS und PG. |
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USB zur Kommunikation mit der SPS und PG. |
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